{"id":330,"date":"2026-08-10T06:28:01","date_gmt":"2026-08-10T06:28:01","guid":{"rendered":"https:\/\/beategrossegger.at\/?p=330"},"modified":"2026-08-10T08:28:31","modified_gmt":"2026-08-10T08:28:31","slug":"feindseligkeit-und-soziale-kaelte-symptome-der-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/beategrossegger.at\/?p=330","title":{"rendered":"Feindseligkeit und soziale K\u00e4lte: Symptome der Zeit?"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-post-featured-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1917\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705.png\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705.png 1917w, https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705-300x200.png 300w, https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705-1024x684.png 1024w, https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705-768x513.png 768w, https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705-1536x1026.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1917px) 100vw, 1917px\" \/><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob in politischen Debatten oder im allt\u00e4glichen Miteinander, der Ton wird rauer. Das soziale Klima in unserer Gesellschaft hat eine giftige Qualit\u00e4t angenommen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aggressives Verhalten macht sich nahezu \u00fcberall breit: in den Schulen gegen\u00fcber Mitsch\u00fcler*innen und Lehrkr\u00e4ften, am Arbeitsplatz gegen\u00fcber Kolleg*innen, in der Bahn gegen\u00fcber Zugbegleiter*innen und sogar im Krankenhaus gegen\u00fcber dem Pflegepersonal. Laut 19. Shell Jugendstudie sind 64 Prozent der Jugendlichen \u00fcber die wachsende Feindseligkeit zwischen den Menschen besorgt.<sup>1<\/sup> Zwischenmenschliche Respektlosigkeiten h\u00e4ufen sich. Und zugleich f\u00fchlen sich immer mehr Menschen unverstanden und ungerecht behandelt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seltsam eigentlich. Wir fordern f\u00fcr uns selbst Respekt und Wertsch\u00e4tzung ein. Die Situation Anderer k\u00f6nnen oder wollen wir aber nicht verstehen. Woher kommt das? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Gegenwartsgesellschaft macht d\u00fcnnh\u00e4utig und wohl auch ein wenig egozentrisch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gesellschaftlichen Verwerfungen der j\u00fcngsten Vergangenheit haben bei vielen von uns eine tiefgreifende \u00dcberforderung hinterlassen. Die Teuerung und, damit verbunden, die steigenden Lebenshaltungskosten, belasten uns. Neue geopolitische Konflikte (Ukraine, Gaza, Iran) haben negative Effekte auf die Wirtschaft und bedrohen den Wohlstand unserer Gesellschaft. Der Klimawandel setzt uns mit extremen Wettereignissen zu. Ungel\u00f6ste Fragen der Migrationspolitik stehen im Raum und sorgen politisch f\u00fcr Z\u00fcndstoff. Die dynamische Entwicklung im Bereich der KI (K\u00fcnstlichen Intelligenz) sorgt f\u00fcr Verunsicherung. Viele fragen sich, wie unser Leben aussehen k\u00f6nnte, wenn K\u00fcnstliche Intelligenz zuk\u00fcnftig die Welt regiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die rastlose Gesch\u00e4ftigkeit, die unser digitales Leben pr\u00e4gt, ist ein Problem. Das Smartphone ist f\u00fcr vollwertige soziale Teilhabe mittlerweile nahezu unverzichtbar. Das Smartphone macht vieles leichter. Es hat aber auch seinen Preis. Ob beruflich oder privat, wir f\u00fchlen uns im digitalen Echtzeitstrom oft wie Getriebene. Wir glauben, auf alles st\u00e4ndig und sofort reagieren zu m\u00fcssen. Was uns zunehmend fehlt, ist, was Philosophen der Antike als Voraussetzung f\u00fcr ein gutes Leben beschrieben: Gelassenheit oder, wie es die alten Griechen nannten, Seelenruhe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommt, dass Konkurrenzdenken und Wettbewerbsdruck in unserem Alltag immer mehr Raum einnehmen. Kompetitivit\u00e4t gilt in der Wirtschaft zurecht als Erfolgsprinzip. Irritierend finde ich aber, dass sie heute mehr und mehr auch im Bereich des Zwischenmenschlichen Platz findet. In der Ausbildung, im Beruf und sogar in der Freizeit agieren Mitmenschen immer \u00f6fter als w\u00e4ren sie Mitbewerber*innen. Kooperation verliert an Bedeutung. F\u00fcr die allermeisten Menschen f\u00fchlt sich dies auf Dauer nicht gut an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Welt, die so, wie beschrieben, funktioniert, steigt der Aggressionspegel. Unter Druck werden viele aggressiv und wenden ihre Aggressionen oft un\u00fcberlegt gegen den N\u00e4chstbesten, der ihnen \u00fcber den Weg l\u00e4uft. Zugleich w\u00e4chst die Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir ziehen uns in unsere \u201eBubble\u201c zur\u00fcck, denn die \u201eBubble\u201c gibt uns Best\u00e4tigung. Sie bietet uns Schutz vor einer als kalt empfundenen Welt. Und sie schirmt von all jenen ab, die, zumal sie anders leben und\/oder anders denken, in einer anderen \u201eBubble\u201c Aufgehobenheit suchen und finden. Was in unserer eigenen \u201eBubble\u201c abgeht, erleben wir als vertraut und sympathisch. Was sich au\u00dferhalb tut, wirkt auf uns hingegen schnell befremdend und bedrohlich. Die Zumutungen der Gegenwartsgesellschaft machen uns offensichtlich d\u00fcnnh\u00e4utig und auch ein wenig feindselig oder zumindest egozentrisch. Der soziale Zusammenhalt br\u00f6ckelt. Und die Politik schafft es nicht, dem gegenzusteuern. Sie setzt dem durch gezielte Polarisierung oft sogar noch etwas drauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Politische Debatten entwickeln fragw\u00fcrdige Eigendynamiken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weltanschaulich-politische Debatten waren vermutlich noch nie einfach, heutzutage scheinen sie aber richtig schwierig geworden zu sein, und zwar nicht zuletzt aufgrund des politischen Stils, der heute tonangebend ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gro\u00dfen Themen unserer Zeit werden in \u00e4u\u00dfert seltenen F\u00e4llen im Sinne des besseren politischen Arguments verhandelt. Eher hat man den Eindruck, es werde hier ein Krieg um Deutungshoheit gef\u00fchrt, und zwar mit allen nur m\u00f6glichen inszenatorischen Mitteln. Gerne wird auf demonstrative Emp\u00f6rung gesetzt. Und auch die Flucht in eine emotional vorgetragene Opferrolle ist Teil des Spiels. An einem gemeinsamen Strang zu ziehen, scheint aus der Mode gekommen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass dies einem l\u00f6sungsorientierten Austausch \u00fcber die gro\u00dfen Fragen unserer Zeit abtr\u00e4glich ist, interessiert scheinbar niemanden. Was au\u00dfer Sicht ger\u00e4t, ist, dass eine demokratische Gesellschaft nicht davon lebt, dass alle gleich denken. Sie lebt davon, dass Menschen trotz unterschiedlicher \u00dcberzeugungen respektvoll miteinander umgehen und bereit sind, zu kooperieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Politik ist, wenn es um den sozialen Zusammenhalt geht, f\u00fcr den Alltagsmenschen alles andere als ein gutes Vorbild. Verh\u00e4rtete Fronten und aufgeschaukelte Konflikte bestimmen den Alltag. Drohgeb\u00e4rden blockieren den Dialog. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf mich wirkt das ein wenig so, als w\u00fcrde man sich nicht mehr verstehen, weil man verlernt habt, sich gegenseitig verstehen zu wollen. L\u00e4sst sich dem irgendwie gegensteuern? Ich w\u00fcrde meinen, wir sollten es zumindest versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verstehen und Verstehen-Wollen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Sozialwissenschaftlerin sind mir die Herausforderungen des Verstehens wohlbekannt. In meiner Forschung arbeite ich mich unabl\u00e4ssig daran ab. Zentral f\u00fcr mein sozialwissenschaftliches Verstehen ist, nicht&nbsp;zu versuchen, Unbekanntes auf Bekanntes zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ich muss dazu bereit sein, \u00fcber den Tellerrand des Vertrauten hinauszublicken. Und ich muss mir dabei eines vergegenw\u00e4rtigen: An jedem sozialen und kulturellen Standort ist das Dasein ein wenig anders. Wenn ich verstehen will, muss ich daf\u00fcr offen sein, \u00fcber eine mir fremde Welt zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je mehr wir von der uns fremden Welt verstehen, desto mehr k\u00f6nnen wir unsere eigene Weltsicht ver\u00e4ndern, unser eigenes Handeln auf das andere Dasein einstellen und im Idealfall unser eigenes Dasein damit bereichern. Worum es geht, ist, \u201edass man etwas Neues lernt, m\u00f6glicherweise etwas, dem man nicht zustimmen kann. Verst\u00e4ndigung bedeutet Anpassung, Verstehen bedeutet Lernen\u201c, wie Boike Rehbein treffend formuliert.<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugegeben, sozialwissenschaftliches Verstehen folgt einer eigenen Logik. Aber vielleicht k\u00f6nnen wir uns, wenn wir der wachsenden Feindseligkeit in unserer Gesellschaft konstruktiv begegnen wollen, davon etwas abschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein erster und wichtiger Schritt w\u00e4re aus meiner Sicht die Perspektiven\u00fcbernahme. Das hei\u00dft, es geht um die Frage \u201eWas nimmt der bzw. die Andere von seinem bzw. ihrem jeweiligen sozialen und kulturellen Standort aus wahr?\u201c, \u201eWelche Wertvorstellungen und welche Muster der Lebensf\u00fchrung zirkulieren an diesem sozialen und kulturellen Standort und was sind dort allgemein akzeptierte Normalit\u00e4tsstandards?\u201c, \u201eWie ist er oder sie sozialisiert, welche generationenpr\u00e4genden Erfahrungen hat er bzw. sie gemacht?\u201c, \u201eWie spiegelt sich dies im Denken, F\u00fchlen und Handeln des\/der jeweils Anderen wider?\u201c und, mit all dem verbunden, nat\u00fcrlich auch die Frage: \u201eWelche Relevanzsetzungen trifft der bzw. die Andere im pers\u00f6nlichen Alltag und welche Motive liegen seinen bzw. ihren Lebens\u00e4u\u00dferungen zugrunde?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Sozialwissenschaften versuchen wir eine Beziehung zwischen den Teilen und dem Ganzen herzustellen. Das hei\u00dft, es geht darum, das, was wir beobachten und was uns vielleicht durchaus irritiert, im Rahmen des jeweiligen Kontextes zu sehen. Hier schlie\u00dft sich der Kreis und wir landen erneut bei Perspektiven\u00fcbernahme, die einem Verstehen des\/der Anderen zur Grundlage wird, wobei das Verstehen, wie Gernot Saalmann betont, immer auch ein Verstehen-Wollen voraussetzt.<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus sozialpsychologischer Perspektive findet das Verstehen-Wollen abh\u00e4ngig von Pers\u00f6nlichkeitsfaktoren nicht bei jedem und jeder in gleichem Ausma\u00df Platz. Eitelkeit, Arroganz oder ein autorit\u00e4rer Charakter blockieren das Verstehen-Wollen h\u00e4ufig. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Menschen mit br\u00fcchigen Identit\u00e4tskonstruktionen und\/oder sozialen \u00c4ngsten sind f\u00fcr ein Verstehen-Wollen nicht immer ausreichend bereit. Sie f\u00fchlen sich durch das Fremde, Andere, Unvertraute verunsichert und tendieren daher vielfach zum Vermeiden wie auch zum Vereinfachen. Anders gesagt: Sie lassen das Unvertraute, Andere in seiner Andersheit nicht an sich heran und gehen zum Prinzip des Verstehen-Wollens auf Distanz.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Perspektiven\u00fcbernahme als Voraussetzung f\u00fcr kooperative Strategien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Zeiten gro\u00dfer gesellschaftlicher Verwerfungen, in der soziale \u00c4ngste zunehmen und Krisenbelastung dazu beitr\u00e4gt, dass Identit\u00e4tskonstruktionen br\u00fcchig werden, ist ein an Verstehen-Wollen orientiertes sich Konfrontieren mit dem Anderen, Unvertrauten, Fremden nicht etwas, das wir so ohne weiteres voraussetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass wir alle zun\u00e4chst einmal blind sind f\u00fcr die Lebensrealit\u00e4ten, die nicht die Unseren sind, ist normal. Und auch, dass ein Aufeinander-Zugehen in einer zunehmend komplexen, un\u00fcbersichtlichen und von zahlreichen gesellschaftlichen Herausforderungen gepr\u00e4gten Welt alles andere als einfach ist, ist verst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass wir gerade deshalb Strategien der Perspektiven\u00fcbernahme ben\u00f6tigen, um von dem, was sich in diesen Lebensrealit\u00e4ten abspielt, \u00fcberhaupt etwas mitzubekommen, aber auch, dass wir verstehen wollen m\u00fcssen, wie diese Lebensrealit\u00e4ten auf das F\u00fchlen und Denken der Menschen zur\u00fcckwirken, liegt auf der Hand. Wobei eines eben auch klar ist: Verstehen wollen bedeutet nicht immer automatisch auch akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke, wir m\u00fcssen es irgendwie schaffen, (wieder) \u00fcber unseren eigenen Tellerrand hinauszublicken. Wenn wir das nicht tun, werden wir uns zwar mehr soziales Miteinander w\u00fcnschen, aber dennoch weiterhin besorgt auf die zunehmende Spaltung der Gesellschaft blicken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><sup>1<\/sup> Dt. Shell (Hg.): Jugend 2024. Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt. 19. Shell Jugendstudie, Weinheim\/Basel: Beltz, 2024, S.48<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><sup>2 <\/sup>Rehbein, Boike: Verstehen in den Sozialwissenschaften, in: Rehbein, Boike; Gernot, Saalmann (Hg.): Verstehen, Konstanz: UVK, 2009, S. 43-60, S. 57<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><sup>3 <\/sup>Saalmann, Gernot: Verstehen k\u00f6nnen und verstehen wollen, in: Rehbein, Boike; Saalmann, Gernot (Hg.): Verstehen, Konstanz: UVK, 2009, S. 185-192<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><sup>4 <\/sup>Saalmann, Gernot: Verstehen k\u00f6nnen und verstehen wollen, in: Rehbein, Boike; Saalmann, Gernot (Hg.): Verstehen, Konstanz: UVK, 2009, S. 185-192, S. 189f<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Credit: Pixabay I Lenalensen<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Junge Menschen f\u00fcrchten die soziale Spaltung unserer Gesellschaft. Sie beobachten wachsende Intoleranz und sehen in sozialer K\u00e4lte eine bedenkliche Entwicklung unserer Zeit.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"Jugend I Generationen I Digitale Transformation: Beate Gro\u00dfeggers Blog jetzt unter https:\/\/beategrossegger.at. Junge Menschen f\u00fcrchten die soziale Spaltung.","jetpack_seo_html_title":"die_jugendforscherin: Beate Gro\u00dfeggers Blog","jetpack_seo_noindex":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[17,37,39,38],"class_list":["post-330","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beate_grosseggers_blog","tag-beate-grosseggers-blog","tag-gesellschaft","tag-kriseneffekte","tag-soziale-spaltung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/beategrossegger.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/lenalensen-street-art-1499524-scaled-e1784287549705.png","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=330"}],"version-history":[{"count":74,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":694,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/330\/revisions\/694"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/36"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/beategrossegger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}